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Die Kosten der Markenrecherche2021-01-31T19:18:41+01:00

Die Kosten der Markenrecherche

Die Kosten der Markenrecherche

Die Kosten(ein)schätzung

Die Kosten der Markenrecherche mit einem oder wenigen Sätzen zu bestimmen, ist ein unmögliches Unterfangen.

Die Preisfrage muss genauso differenziert beantwortet werden, wie zum Beispiel „was kostet ein Schrank“ oder „wie viel kostet ein Auto“ – die einzig richtige Antwort ist: Es kommt darauf an.

Unter der Rubrik „Die Arten der Recherche“  findet sich eine ausführliche Darstellung der Rechercheoptionen.

Einen guten Überblick/Eindruck erhält man auf der Seite www.avantiq.com

Der Preis einer Recherche hängt von vielen verschiedenen Faktoren, unter anderem vom Umfang der Recherche, der Art der Marke (Wort-, Wort-/Bildmarke, Bildmarke) und der konkreten Marke (kurze Marke „Dax“ oder lange, zusammengesetzte Marke „Marriage Frères“ oder „Parodontax“ ) sowie von den Waren und Dienstleistungen ab, die zu recherchieren sind, sowie vom gewünschten territorialen Schutzumfang.

Änlichkeitsrecherche und Identitätsrecherche

Je nachdem, ob eine Änlichkeitsrecherche oder eine Identitätsrecherche erforderlich oder ausreichend ist, variieren die Kosten.

Bei einer Ähnlichkeitsrecherche werden deutlich mehr Begriffe recherchiert bzw. gefunden, da dann auch solche Marken ermittelt werden, die nur ähnlich sind.

Die juristische oder besser „markenrechtliche“ Auswertung und vor allem die Bewertung der Ähnlichkeitsrecherche oder der Identitätsrecherche ist dann die eigentliche Arbeit.

An der Bewertung der Konsequenzen erkennt man den erfahrenen Markenrechtsanwalt.

Natürlich hängen die Kosten der Markenrecherche vom Ergebnis der Recherche ab. Je nachdem, wieviele Treffer sich ergeben und wie diese zu bewerten sind, kann man den Aufwand einschätzen.

Die Anmeldung einer Marke

Recherchen: sind sie wirklich erforderlich und wenn ja, in welchem Umfang? Dies ist die Problematik.

Juristen neigen zur Perfektion, Rechercheinstitute zur Überperfektion.

Wieviel Recherche ist nötig – wieviel Recherche zu viel?

Ich habe mir kürzlich von einem Rechercheur ein Angebot für diverse Markenrecherchen erstellen lassen, da einer meiner Mandanten dies nachgefragt hat. Die Kosten sind frappierend. Die Institute geben völlig undifferenziert Preise an, ohne überhaupt den Gegenstand des zu recherchierenden Begriffes erfragt zu haben, geschweige denn in Erwägung gezogen zu haben.

Letztlich ist der Grad der Erforderlichkeit und der Ausführlichkeit einer Recherche ganz wesentlich abhängig von der Art oder der Qualität der Marke.

Nachfolgend ist das Angebot eingefügt – bereits daraus kann man unschwer erkennen, dass die Kosten für Markenrecherchen schnell explosionsartig Dimensionen annehmen können, die in keinem Verhältnis mehr zum Sinn und Zweck des gesamten Vorhabens stehen (können).

Es muss ein gesundes Verhältnis zwischen der Art der Marke, dem Ziel, der Wirtschaftlichkeit, dem Portfolio des Anmelders und dem Risiko, sowie der Risikobereitschaft des Anmelders bestehen.

Letztlich setzt eine gute markenrechtliche Beratung genau dort an: zu erfragen und herauszuarbeiten, wo der Anmelder steht, welche Ziele bestehen, welche Hintergründe möglicherweise hinter einer Markenanmeldung stehen könnten.

Bekanntlich gibt es viele Wege nach Rom: zu Fuß (das dauert lange), mit dem Taxi (das wird teuer), mit dem eigenen Auto (das ist Zeit raubend), mit dem Flugzeug (das wäre üblich und zeitsparend), mit der Bahn (das wird anstrengend), mit verschiedenen Beförderungsmitteln kombiniert (das kann schwierig, anstrengend oder/und teuer sein)…

Man muss also – bevor man sich für ein Verkehrsmittel entscheidet, genau wissen, was man will: Unterwegs viel sehen, an verschiedenen Orten übernachten, Freunde besuchen auf dem Weg dorthin, dann bietet sich vielleicht das Auto an. An einem Tag hin und am gleichen Tag zurück, dann wird es der Flieger sein müssen…

Genau dort setzt die markenrechtliche Beratung an und führt dann zum Umfang der Recherche mit der anschließenden Auswertung und einer differenzierten Empfehlung.

Zum Lesen und Wundern…:

„Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin Mumm-von Oldenburg,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Zur Recherche möchten wir Ihnen Folgendes anbieten:
7.700,00 € 2.400,00 €
1 Bildmarken Recherche (ähnlich) Deutschland:
2 weitere Klasse
1 Anwalt-Rabatt auf Standard- + Klassenpreis -10%
Marken Recherche EU-Länder (27):
410,00 € 65,00 € -54,00 €
Anzahl Text Einzelpreis
1 Der erweiterte Markenbericht 7.700,00 € (Marke+Firma+Domain) EU-Länder (27):
2 weitere Klasse 1.200,00 €

Anzahl Text
Marken Recherche EU-Länder (27):
Anzahl Text
1 Bildmarken Recherche (ähnlich) EU-Länder (27):
2 weitere Klasse
Einzelpreis
Einzelpreis
8.500,00 € 2.990,00 €
Postenpreis
10.100,00 €
Postenpreis
8.500,00 € 5.980,00 €
14.480,00 €
Das Auftragsvolumen beträgt € 25.486,00 zuzüglich Versandkosten und Mehrwertsteuer.“

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